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Neid macht in Gottes Reich vieles kaputt

„Neid sieht nur das Blumenbeet, nie den Spaten!“ Chinesiches Sprichwort
Ich hatte in den letzten Tagen mit mehreren Leuten Gespräche und es ging über Neid. Es ging meist darum, dass sie merkten, wie sie beneidet und fast gehasst werden, weil sie halt sehr beliebt, kreativ, aktiv, begabt usw sind. Die Frage, die wir uns stellten war: Wie sollen wir den mit den Neidern umgehen? Ist ja noch gut wenn sie es einem direkt ins Gesicht sagen. Schlimmer ist ja, wenn man es hintenrum hört. Sollen wir nur, weil sie es gerne auch könnten, weniger aktiv sein? Sollen wir nur weil andere auch gerne unsere Kreativität hätten, weniger kreativ sein? Sollen wir nur deswegen kein Auto kaufen, weil der andere es sich jetzt gerade nicht leisten kann? Sollen einfach mal unsymphatisch sein, damit die anderen beliebter sind? Sollen wir schlechter singen, weil andere gerne auch auf der Bühne stehen wollen? Wir kamen zum Schluss, dass es nicht der Weg ist. Das ist viel schlimmer eigentlich. Denn dann leben wir ja nicht das wozu Gott uns mit den verschiedensten Fähigkeiten ausgestattet hat. Jeder sollte seinen Weg gehen... die Begabungen leben... Das Beste draus machen. Wenn andere damit nicht klar kommen, ist es eigentlich nicht unser Problem...oder? Wenn wir so leben, damit „die anderen“ theoretisch in Frieden mit uns leben, werden wir nicht echt sein. Es ist kein authentisches Leben. Wir selbst sind unglücklich weil wir eigentlich jeden Tag entscheiden müssen, wem wir denn jetzt eigentlich zum Gefallen leben sollten, damit wir „weniger Stress“ bekommen und „angesehener“ sind.

Heutzutage ist es wichtig Echt zu sein... Ich selbst zu sein... Meinen eigenen Frieden mit mir selbst zu haben... Glücklich mit mir selbst zu sein... Wenn wir alle uns darauf konzentrieren, werden wir aufeinmal merken, dass Menschen gerne zu uns kommen, weil wir sympatisch sind... dass Menschen uns gerne nach Ideen fragen, weil wir sie gerne weitergeben.... dass Menschen sich mit uns an dem Auto mitfreuen, weil auch wir uns vorher schon bei 10 oder 20 anderen mitgefreut haben. Mir selbst gings mal so. Wir wohnen genau jetzt im Oktober 12 Jahre in diesem Haus. Von Anfang an wollten wir renovieren, vergrössern, verbessern usw... Und natürlich haben wir gebetet und so weiter... Es ging aber einfach nicht. Was glaubt ihr... In diesen Jahren haben ALLE unsere Nachbarn entweder angebaut, renoviert oder gebaut...Und wir haben viiiiele Nachbarn J Und ich habe mich mitgefreut und manchmal nach oben geschaut und zu Gott im Witz gesagt: „ Ehhhm, dies hier ist meine Adresse... !“ Haha... Aber jetzt dürfen sich meine Nachbarn mit uns mitfreuen... So ist das Leben. Wir werden nie alle das Gleiche haben oder tun oder werden. Und am glücklichsten sind wir dann, wenn wir mit uns selbst Frieden haben, aufhören zu vergleichen, uns mit anderen mitfreuen, einander Mut machen mit den verschiedenen Gaben auch was zu tun und offen sein für Neues. Manchmal ist das erst der Weg zu Erneuerungen zu kommen. Sei es jetzt materiell oder im geistlichen... Nur so kann der Neid getötet werden. Und: "Es ist GENUG für ALLE da!" Der Gedanke, man könnte irgendwo zu kurz kommen, ist nicht von Gott, der ALLES geschaffen hat! Gestern abend hatte ich schon einige Gedanken in meinem Whatsappstatus über dieses chinesiche Sprichwort geteilt (Foto). Bekam schon gutes Feedback...deswegen schreib ich heute morgen weiter...denn die Gedanken entwickeln sich weiter. Du darfst es gerne teilen, wenn du es hilfreich findest. Ich bin auch offen für andere Ratschläge, wie man mit Neidern umgehen kann... Oder was dir geholfen hat, nicht mehr neidisch zu sein. Jesus sagt wir sollen einander lieben... So das ist dann schon mal eine gute innere Einstellung! Einen guten Morgen an alle! J


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