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Sinn im Leben

Welches ist denn der Sinn im Leben?
Da gibts sicher verschiedene Ansichten! Je nach Erfahrungen, Werten oder Umständen!

Hier mal so paar Aussagen die man so generell hört:

- Nochmal ein eigenes Haus haben
- Hauptsache Heiraten (manchmal sogar egal wen)
- Selbstständig werden
- Gut arbeiten, damit man im Alter versorgt ist
- Gute Eltern/Lehrer/Verwalter/Leiter etc sein
- Hauptsache keine Langeweile haben
- Dienen
- Sicheres Einkommen
- Gut aussehen/ Schlank sein
- Erfolg - Gutes Ansehen
- Unsere Kinder sollen es nochmal besser haben
- Hoffentlich "reicht es zu um" in den Himmel zu kommen
- Usw

Ist das der Sinn wozu man geboren ist? Warum bin ich eigentlich gerade jetzt auf der Welt? Warum bin ich da in die Familie reingeboren wo ich grad bin? Hätte Gott nicht eine "bessere" aussuchen können? Wozu bin ich eigentlich wichtig? Werde ich gebraucht? Wird es wer merken, wenn ich mal nicht da bin? Immer nur arbeiten? Und keine Zeit für Familie haben? Viele Fragen, die sich wohl irgendwer irgendwann mal im Leben stellt. Woher kommen diese Fragen? Weil es eine Leere innerlich gibt... man weiss eigentlich, dass tief im Inneren gar nichts ist, dass einen erfüllt!



Viele haben die Nase auch voll davon, dass Bibellesen oder all so christliches Zeugs helfen soll. Denn sie haben es probiert und es funktioniert nicht. Ja warum nicht? Weil das Denken immer da ist: Wenn ich genug TUE, also Bibel lesen, Beten, Helfen, Dienen, Arbeiten, im Chor singen usw, dann ist Gott zufrieden mit mir und dann liebt er mich. Und dann ist immer das Gefühl da nicht "gut genug" zu sein. Und dann rutscht man wieder darein, MEHR ZU TUN. Es steht ja auch in Jakobus Glaube ohne Werke ist tot. Aber ich denke, dass es wohl anders gemeint ist. Wenn ich Jesus durch mich fliessen lasse, dann werde ich Werke auch tun, und das macht den Glauben lebendig. Aber wenn ich Werke immer nur tue um jemanden, in diesem Fall wohl fast immer Gott und Menschen zu gefallen (das Ansehen muss ja stimmen, der gute Ruf), wird es NIE ein zufriedenstellendes Gefühl geben. Denn du kannst es NIE allen Menschen recht machen. Egal was du tust. Dazu kommt dann auch, dass man denkt, "obs zureicht um in den Himmel zu kommen!" Das kann ich dir gleich sagen. Gar nichts reicht zu. Wenn ich keine Beziehung habe zu Jesus und dem lebendigen heiligen Geist, dann wird dieses Gefühl immer da sein, dass etwas noch fehlt. Wenn aber Gott uns zuerst lieben darf, wenn wir anfangen umzudenken, wenn wir Gefühle von Liebe und Annahme OHNE WAS dafür zu TUN zulassen, dann erst fangen wir an uns selbst und andere mit Jesu Augen zu sehen. Er hat uns geschaffen und zuerst geliebt. Wir dürfen anfangen uns lieben zu lassen. Wenn wir aufhören Angst zu haben, er könnte uns ausnutzen, hintergehen oder sonstwas antun wächst ein Vertrauen, dass wir nie vorher hatten in uns. (Dies Gottes Verständnis kommt leider daher, dass Eltern ihre Kinder so erziehen und die Kinder dann mit dem  Prinzip "der liebende Vater" gar nicht klar kommen. Ich sag es hier so offen, weil ich es oft genug gehört habe). Und hiermit will ich aber auch den Eltern sagen, dass niemand perfekt ist, und es hilft auch nichts, sich hier jetzt Schuldgefühle zu machen. Der einzige Weg ist, selbst sich lieben und heilen zu lassen von nicht so guten Erfahrungen und das dann weiter an die Kinder zu geben. Das heisst, es kommt dann schon automatisch eigentlich. Es ist ein Fliessen der Liebe des Vaters.

Wer sich geliebt weiss, hat auch Sinn im Leben. Denn man sieht immer wieder jeden Tag neu wie Gottes Liebe Menschen verändert. Wie veränderte Menschen auch Probleme lösen. Es gibt jeden Tag Hoffnung und der Glaube ist lebendig! Dann WILL man die Bibel lesen, man WILL Jesus begegnen und seine Stimme hören, man WILL Gott loben und preisen, denn es ist spannend und der Heilige Geist selbst zeigt Dinge, die gerade wichtig zu lernen sind. Und wenn das Königreich an erster Stelle ist, dass heisst Lieben lassen und den Nächsten lieben, dann werden sich die anderen Dinge auch wieder anpassen. Aber aus eigener Kraft geht nichts. Und schon gar nicht mit dem Denken, wenn ich erst das und das tu, dann liebt Gott mich. Das habe ich schon zu oft im eigenen Leben gesehen und im Leben anderer. Gott liebt zuerst, die Liebe verändert das eigene Herz, dann verändert sich das Umfeld. Und der Sinn im Leben ist DA!

Ich bete, dass Jesus heute dein Herz berühren darf und dir 
den Sinn in deinem Leben mit seiner Liebe zeigt... Liebe Grüsse, Mirjam


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